OFZ — Osteoporoseforschungszentrum

Klinische Studien und Forschungsprojekte

  • RUSH - die Laufstudie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg
    Projektbeschreibung:
    Das Ziel der Untersuchung ist die Evaluierung eines intensiven körperlichen Trainings auf gesundheitsrelevante medizinische Größen unter besonderer Berücksichtigung moderner Messtechnologien bei gesunden untrainierten Männern. Aus radiologischer Sicht ist das Ziele der Studie die Identifikation typischer Kenngrößen der physiologischen Adaption des Herz-Kreislauf-Systems nach einem Ausdauertraining (s.o.), die Abgrenzung von pathologischen Veränderungen, sowie der Vergleich kernspintomographischer mit echokardiographischen Ergebnissen.

  • „Fit mit dem PC“ - Bewegungsförderung am PC-Arbeitsplatz
    Projektbeschreibung:
    Untersuchung zum Einfluss eines web-basierten Trainingsprogramms auf Parameter der körperlichen Leistungsfähigkeit.

  • TRACE-Studie (Training and Cimicifuga Erlangen)
    Die TRACE Studie ist eine kontrollierte, randomisierte Interventionsstudie, welche den Effekt eines periodisierten Trainingsprogrammes und/oder einer Gabe von Traubensilberkerze (cimicifuga racemosa) auf gesundheitliche Risikofaktoren von früh-postmenopausalen Frauen untersucht. Die Studie ist unter clinical-trials.gov gemeldet.
    E
    inführung und Studienprotokoll
  • ELVIS II-Studie
    Die Erlanger Longitudinale Vibrationsstudie II ist eine kontrollierte randomisierte Untersuchungen über 12 Monate, die den Effekt unterschiedlicher Vibrationsmodis (Wipp- vs. Hubprinzip) auf insbesondere die Knochendichte erfasst. Besondreres Feature dieser Studie ist die videounterstützte, selbständige Trainingsdurchführung. Die Studie ist unter clinical-trials.gov gemeldet.
    Abschlussbericht
  • Senioren Fitness und Präventions Studie (SEFIP)/
    Erlanger Longitudinale Vibrations Studie (ELVIS)

    Die SEFIP- und ELVIS-Untersuchungen sind interdisziplinäre Arbeiten die in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern aus dem universitären, sport- und gesundheitspolitischen Bereich unter Federführung des Osteoporose-Forschungszentrums durchgeführt wurden.
    Beide Studien sind randomisierte „verblendete“ Untersuchungen, die die gesundheitlichen Effekte der Intervention „körperliches Training“ bei Frauen über dem 65. Lebensjahr untersuchen.
    Während die teilnehmerstärkere SEFIP-Studie übergreifend den Effekt körperlichen Trainings auf sämtliche wichtige Risikofaktoren älterer Frauen sowie die Gesundheitskosten untersucht, fokussiert die kleinere ELVIS-Studie den Effekt von konventionellem körperlichen Training sowie von Ganzkörpervibration auf wichtige Osteoporoserisikofaktoren und konditionelle/koordinative Leistungsparameter.
    Abschlussbericht
    Final Report (SEFIP)
    Final Report (ELVIS)
  • Elektromyostimulation
    Ein weiteres Projekt des OFZs im Rahmen alternativer Trainingsmethoden beschäftigt sich mit dem Effekt von Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS)(EMS) auf gesundheitlich Risikofaktoren. Eine erste Studie untersuchte den Effekt eines begleitenden WB-EMS-Trainings auf Körperzusammensetzung, Ruheumsatz und Kraft bei trainierten postmenopausalen Frauen. Zielgrössen dieser Pilotstudie waren neben den Effekten auf gesundheitliche Risikofaktoren, die Akzeptanz bzw. die Anwendbarkeit dieser Trainingsmethoden auf ältere Kollektive (hier EMS Untersuchung 1). Eine weitere Untersuchung erfasst den Effekt eines WB-EMS-Training auf Körperzusammensetzung und kardialen Risikofaktoren bei älteren Männern mit Metabolischem Syndrom (hier EMS Untersuchung 2).
  • Projekt „Quicklebendig“
    Im Rahmen des Schulsportprojektes „Quicklebendig“ ist das Osteoporoseforschungszentrum aktuell mit der wissenschaftlichen Begleitung betraut. Insgesamt 170 Schulkinder der zweiten Klassenstufe aus drei vergleichbaren Grundschulen werden über drei Jahre begleitet. In zwei der Schulen erfolgt eine bewegungs- und Ernährungsintervention eine Schule dient als Kontrollgruppe. Im Herbst 2008 erfolgte die Eingangsmessung.
    Ergebnisse der Eingangsmessung / im Rahmen des Projekts erstellte Diplomarbeit
  • Studie zur Wirkung von Kühlwesten bei körperlicher Beanspruchung bei hohen Temperaturen
    In einer weiteren Studie untersuchen wir die Wirkung einer Ventilations-Kühlweste bei körperlicher Belastung auf einem Laufband bei höheren Temperaturen. Ermittelt wurde der Einfluss der Weste auf die maximale Leistungsfähigkeit, die Körpertemperatur unterschiedlicher Regionen und das subjektive Wärme- und Wohlbefinden.
    Abschlussbericht

    Final Report
  • Studie zur Wirkung von kompressiven Sportstrümpfen bei Laufbelastung
    Eine weitere Untersuchung des Forschungszentrums beschäftigt sich mit dem Effekt kompressiver Sportstrümpfe auf Leistungsparameter bei ambitionierten Hobbyläufern.
    Ergebnisse
    Detaillierte Ergebnisse
  • EFOPS Studie (Erlanger Fitness und Präventions-Studie)
    Die EFOPS Studie ist ein interdisziplinäres Projekt innerhalb der Universität Erlangen unter Federführung des IMP. Überprüft werden sollte die Hypothese, dass regelmäßiges, körperliches Training den Knochenschwund in der frühen Postmenopause bei Frauen verhindern bzw. signifikant reduzieren kann. Der wesentliche Fokus des Trainings war die Stärkung der Muskelkraft und die positive Beeinflussung der Knochendichte. EFOPS ist eine offene kontrollierte Studie, an der 100 Frauen in der Trainingsgruppe und 50 in der Kontrollgruppe teilnahmen. Beide Gruppen erhielten entsprechend einer Ernährungsanalyse zusätzlich Kalzium und Vitamin D. Zielpunkte der zweijährigen Studie waren die Knochenmineraldichte der Wirbelsäule, der Hüfte und des Unterarms ebenso wie die maximale Kraft jener Muskelgruppen, die auf Wirbelsäule und Femur (Oberschenkelknochen) wirken. Voraussetzung für erfolgreiche Ergebnisse waren neben der optimalen Intensität und Häufigkeit der Übungen die richtigen Trainingsinhalte. Gewährleistet wurde dies durch die fachkundige Anleitung speziell ausgebildeter Übungsleiter des Reha-Sportvereins "Netzwerk Knochengesundheit e. V."
    Die Auswertungen nach Abschluss der EFOPS Studie zeigen sehr positive Ergebnisse. Eine Kurzfassung der Studienergebnisse können Sie hier downloaden.
  • Erlanger Sportkletterer und Läufer Studie
    Die Sportkletterer und Läuferstudie ist eine Grundlagenstudie des Instituts für Medizinisch Physik, bei der der Effekt unterschiedlicher sportlicher Belastungen auf den Knochen sehr umfassend untersucht wurde. Insgesamt wurden vier (Sportler-)Gruppen (Langstreckenläufer, Sportkletterer, Allrounder, untrainierte Kontrollpersonen) untersucht. Deren sportmotorisches Anforderungsprofil lag deutlich genug auseinander, um Rückschlüsse auf den spezifischen Effekt unterschiedlicher mechanisch/systemischer Beanspruchung auf den Knochen zuzulassen. Parallel dazu wurde der Einfluss eines sportartbedingt niedrigen Körpergewichtes auf den Knochen erfasst. Die Ergebnisse können als Zusammenfassung hier eingesehen werden. Eine sehr umfassende Ergebnisdarstellung kann hier geöffnet werden. Die Untersuchung wurde vom Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISP) gefördert.


  • Publikationen